Für viele Gehörlose und auch für manche Schwerhörige ist die Gebärdensprache sehr bedeutsam. Mit den Worten des griechischen Gehörlosen Chrissostomos Papaspyrou ist sie "eine Quelle, aus der ein unverkennbares, fast übermenschliches Selbstvertrauen gewonnen werden kann."

Die französische Gehörlose Emmanuelle Laborit sagt, sie habe mit der Gebärdensprache "einen unschätzbar wertvollen Schlüssel gefunden, der mir die unermessliche Tür aufschließt, die mich von der Welt trennte."

Während von vielen Hörgeschädigtenpädagogen, Medizinern u. a. immer wieder darauf hingewiesen wird, dass sich Gehörlose und Schwerhörige durch den Gebrauch der Gebärdensprache isolieren und in eine Art Ghetto geraten, betonen Betroffene, dass sie gerade durch den Gebrauch der Gebärdensprache auftanken können und dadurch die Kraft finden, den Alltag mit hörenden Menschen zu meistern.

Einige Ausführungen zur Gebärdensprache finden sich auf der Website des Instituts für Deutsche Gebärdensprache.

Um einen eigenen Eindruck von der Kraft dieser Sprache und den damit eng verbundenen gehörlosen Menschen vermittelt zu bekommen, können persönliche Begegnungen mit ihnen sehr aufschlussreich sein.